Öffentliche Aufträge müssen in Deutschland grundsätzlich in einem förmlichen Vergabeverfahren im Wettbewerb ausgeschrieben werden – doch für Beschaffungen unterhalb bestimmter Wertgrenzen erlaubt das Vergaberecht Ausnahmen in Form des sogenannten Direktauftrags.
Ein Direktauftrag ermöglicht es öffentlichen Auftraggebern Liefer-, Dienst- oder Bauleistungen ohne Durchführung eines Vergabeverfahrens direkt an ein Unternehmen ihrer Wahl zu vergeben, sofern der voraussichtliche Auftragswert eine festgelegte Grenze nicht überschreitet. Diese Wertgrenzen unterscheiden sich je nach Ebene (Bund, Länder, Kommunen) und Leistungsart erheblich und wurden in den vergangenen Jahren mehrfach – zuletzt mit dem am 1. Juli 2026 in Kraft getretenen Vergabebeschleunigungsgesetz und den zum 1. Januar 2026 abgesenkten EU-Schwellenwerten – angehoben.
Für Unternehmen, die als Auftragnehmer öffentliche Aufträge anstreben, oder als öffentlicher Auftraggeber selbst dem Vergaberechtsregime unterliegen, ist die genaue Kenntnis dieser Wertgrenzen essenziell: Sie entscheiden darüber, ob ein Auftrag formlos vergeben werden kann oder ein aufwendiges Vergabeverfahren erforderlich ist.
Der folgende Beitrag gibt einen aktuellen Überblick über die geltenden Wertgrenzen für Direktaufträge in Deutschland und beleuchtet, welche praktische Bedeutung Direktaufträge sowohl aus Sicht von Auftragnehmern als auch von Auftraggebern haben.
Die wichtigsten Änderungen im Jahr 2026 im Überblick
Mit dem am 18. Mai 2026 verkündeten und am 1. Juli 2026 in Kraft getretenen Vergabebeschleunigungsgesetz wurde auch eine Änderung des § 55 BHO beschlossen: Für den Liefer- und Dienstleistungsbereich sollen Direktaufträge des Bundes künftig bis zu einem Auftragswert von 50.000 Euro netto möglich sein. Für Startups gilt eine Wertgrenze von 100.000 Euro (vgl. BAnz AT 18.06.2026 B4).
Die einschneidendste Änderung ist in Nordrhein-Westfalen festzustellen. Mit dem neuen § 75a GO NRW, der zum 1. Januar 2026 in Kraft trat, entfällt für Kommunen die Pflicht zur Anwendung von UVgO und VOB/A im Unterschwellenbereich vollständig. Somit müssen Kommunen in Nordrhein-Westfalen nun grundsätzlich erst ab Erreichen der europäischen Schwellenwerte förmlich ausschreiben (zur Erinnerung: aktuell liegen die EU-Schwellenwerte für Liefer- und Dienstleistungen bei 216.000 Euro und für Bauleistungen auf 5.404.000 Euro.
Bedeutung für Auftragnehmer
Für Unternehmen, die sich als potenzielle Auftragnehmer der öffentlichen Hand sehen, bieten die höheren Direktauftragsgrenzen einen deutlich vereinfachten Marktzugang, weil kein förmliches Vergabeverfahren mit Bekanntmachung und Verfahrensfristen durchlaufen werden muss. Das senkt den Zeitaufwand insbesondere für kleinere Aufträge erheblich und erleichtert es kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Startups, ohne aufwändige Vergabeverfahren Aufträge der öffentlichen Hand zu erhalten.
Gleichzeitig bedeutet die fehlende Bekanntmachungspflicht aber auch weniger Markttransparenz: Wer nicht bereits im Blick des öffentlichen Auftraggebers ist, erfährt möglicherweise vom potenziellen Auftrag nichts, sodass der direkte Kontakt und die aktive Marktpräsenz gegenüber öffentlichen Stellen an Bedeutung gewinnt. Für Auftragnehmer lohnt sich daher eine strategische Beobachtung des Marktes und eine direkte Ansprache öffentlicher Auftraggeber in ihrem Marktsegment.
Bedeutung für öffentliche Auftraggeber
Für öffentliche Auftraggeber liegt der zentrale Vorteil in der massiven Verwaltungsvereinfachung. Bagatellartige und niedrigpreisige Beschaffungen lassen sich schnell, unbürokratisch und ohne Bindung an starre Verfahrensfristen abwickeln, was insbesondere bei dringendem Bedarf – etwa im IT-Bereich oder bei kurzfristigem Ersatzbedarf – entscheidend sein kann.
Diese Flexibilität steht jedoch weiterhin unter dem Vorbehalt, dass Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu beachten und Beschaffungsvorgänge angemessen zu dokumentieren sind – auch wenn kein förmliches Verfahren erforderlich ist.
Das größte Risiko bleibt der Effekt des sogenannten „Maverick Buying“. Bei stark angehobenen Wertgrenzen besteht die Gefahr unkoordinierter, dezentraler Einkäufe, die bestehende Rahmenverträge unberücksichtigt lassen und durch geringe Abnahmemengen zu unwirtschaftlich hohen Einkaufspreisen führen. Die zeitliche Befristung mancher Regelungen (so z.B. Baden-Württemberg bis zu 01. Oktober 2027) sowie die parallele Beibehaltung der Wettbewerbsregisterabfrage ab 50.000 Euro zeigen, dass der Gesetzgeber diese Risiken bewusst begrenzen will.
Was Unternehmen bei Direktaufträgen beachten müssen
Unternehmen, die als Auftragnehmer oder auch als öffentlicher Auftraggeber (z. B. bei Zuwendungsempfängern, die UVgO oder VOB/A anzuwenden haben) sollten in diesem Zusammenhang mehrere Punkte im Blick behalten.
Die für die jeweilige Vergabestelle konkret geltende Wertgrenze muss vorab geprüft werden, da diese zwischen Bund, Ländern und teils sogar einzelnen Ressorts oder Kommunen erheblich variiert und sich weiterhin ändert.
Der Nettoauftragswert ist maßgeblich für die Einordnung – bei Rahmenverträgen oder wiederkehrenden Leistungen ist eine unzulässige Aufteilung zur Umgehung von Wertgrenzen zu vermeiden.
Auch unterhalb der Wertgrenze bleiben Wirtschaftlichkeits- und Dokumentationspflichten bestehen. Eine nachvollziehbare Begründung der Auftragsvergabe sollte immer vorgehalten werden.
Unternehmen sollten sich auf ein mögliches Rotationsprinzip einstellen und nicht ausschließlich auf wiederkehrende Direktaufträge desselben Auftraggebers planen.
Insbesondere Startups und kleinere Unternehmen sollten die neuen erleichterten Zugangsmöglichkeiten aktiv nutzen.
Ein Beitrag von Tino Covic, Ricarda Neumann und Ute Arbeit
Im Jahr 2025 blickte die Notfallseelsorge/Krisenintervention Berlin auf ein beeindruckendes 30-jähriges Bestehen zurück. Seit drei Jahrzehnten leisten ehrenamtliche Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger wertvolle Dienste, indem sie Menschen in Krisensituationen schnell und unbürokratisch Unterstützung bieten. Dieses Engagement ist der Grundpfeiler ihrer Arbeit und ermöglicht es, vielen Menschen in Berlin in Zeiten der Not beizustehen. Anlässlich dieses Jubiläums durfte die IMTB die Arbeitsgemeinschaft Notfallseelsorge/Krisenintervention Berlin (ArGe NFS/KI Berlin) im Rahmen eines Pro-Bono-Projekts dabei unterstützen, sich für die Herausforderungen der kommenden Jahre zu wappnen.
Wer ist die ArGe NFS/KI Berlin?
Was einst als Initiative des Erzbistums Berlin und der Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) begann, ist heute ein Netzwerk aus den beiden kirchlichen Trägern und acht Kooperationspartnern aus Hilfsorganisationen und Institutionen der muslimischen Seelsorge. Dieser Zusammenschluss versteht sich als Arbeitsgemeinschaft Notfallseelsorge/Krisenintervention Berlin.
Im Gegensatz zu präventiven oder mittelfristigen Angeboten wie dem Berliner Krisendienst oder der Telefonseelsorge Berlin e. V. ist die ArGe NFS/KI Berlin primär für die psychosoziale Akuthilfe vor Ort zuständig, etwa bei der Betreuung von Unfallzeugen oder dem Überbringen von Todesnachrichten. Sie bildet damit das psychosoziale Pendant zu den regulären Rettungskräften.
Von 1995 bis heute
1995 gründeten die kirchlichen Träger, das Erzbistum Berlin und die EKBO die Notfallseelsorge Berlin und schufen damit ein Hilfsnetzwerk, das in engem Zusammenwirken mit den Leitstellen der Berliner Feuerwehr und der Polizei Berlin schnell und effektiv an Einsatzorten unterstützen konnte. Die glaubensbasierten Berliner Landesverbände der Hilfsorganisationen Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst stießen 2004 offiziell dazu. In den folgenden Jahren kamen die Berliner Landesverbände des Arbeiter-Samariter-Bundes (2011), des Deutschen Roten Kreuzes und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (2013) sowie die Muslimische Notfallseelsorge des Vereins Islamic Relief – Humanitäre Organisation in Deutschland e. V. (2019) hinzu.
Am 25. Januar 2023 vereinbarten die acht Partner mit Unterzeichnung der Geschäftsordnung die heutige Arbeitsgemeinschaft. Damit wurde die Umsetzung des Psychosozialen Notfallversorgungsgesetzes vorbereitet. Heute unterstützen in Berlin mehr als 150 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bei über 350 Einsätzen im Jahr.
Unser Beitrag
So sehr sich Berlin in den vergangenen 30 Jahren verändert und vergrößert hat, so sehr haben sich auch die Anforderungen an die psychosoziale Notfallversorgung gewandelt. Sie sind heute gänzlich andere als Mitte der 1990er Jahre. Das gewachsene Netzwerk steht damit vor organisatorischen und operativen Herausforderungen, deren Bewältigung eine weitere positive Entwicklung der ArGe NFS/KI Berlin ermöglichen kann. Diese Faktoren waren der Anlass, die Arbeitsweise der Arbeitsgemeinschaft weiterzuentwickeln und für die Zukunft zu wappnen.
In einer Kick-off-Veranstaltung wurden zunächst gemeinsam die Aspekte herausgearbeitet, die Verbesserungspotenziale beinhalten. Vor diesem Hintergrund unterstützte die IMTB die ArGe NFS/KI Berlin in den zurückliegenden Wochen dabei, einen Überblick über die Organisationsstruktur, die wichtigsten Geschäfts- und Kommunikationsprozesse sowie die IT-Infrastruktur zu erlangen. Auf dieser Basis konnte erarbeitet werden, welche Anpassungen künftig nötig sind, um die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft weiterhin erfolgreich zu gestalten. Im Rahmen der Ist-Analyse führten wir Workshops und Interviews mit den Beteiligten durch, um die bestehenden Geschäftsprozesse und eingesetzten IT-Systeme möglichst praxisnah zu erfassen. Ergänzend wurde in Zusammenarbeit mit der ArGe NFS/KI Berlin eine Befragung der ehrenamtlich Helfenden erstellt, versendet und ausgewertet.
Ein Dank zum Abschluss
Die Zusammenarbeit mit der ArGe NFS/KI Berlin hat uns außerordentlich viel Freude bereitet. Wir haben ein Netzwerk kennengelernt, das mit großem Engagement und Herzblut, oft in den schwersten Momenten, für die Menschen in dieser Stadt da ist. Dass wir einer so tragenden Säule unseres Gemeinwesens mit unserer Expertise zur Seite stehen durften, erfüllt uns mit Stolz. Wir wünschen der ArGe NFS/KI Berlin für die kommenden Jahre alles Gute, viel Erfolg bei den anstehenden Veränderungsvorhaben und vor allem die Kraft, ihren wertvollen Dienst fortzusetzen.
Bei der diesjährigen Leserbefragung der eGovernment wurden wir erneut als eine der führenden eGovernment-Beratungen ausgezeichnet.
Über diese Auszeichnung freuen wir uns ganz besonders, basiert sie doch auf den Rückmeldungen unserer Kundinnen und Kunden und bestätigt uns daher auf besonders erfreuliche Art und Weise in unserer täglichen Projektarbeit und dem Anspruch, die digitale Transformation gemeinsam mit allen Beteiligten in den Behörden sicher, menschlich und erfolgreich zu gestalten.
Wir bedanken uns herzlich für das Vertrauen und die Unterstützung und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre digitaler Transformation.
„Zukunft gestalten statt Krisen verwalten“ – unter diesem Motto stand das IMTB-Sommerforum 2026. Das diesjährige Sommerforum diente aber nicht nur dem fachlichen Austausch, sondern stand auch im Zeichen unseres 20-jährigen Firmenjubiläums.
Der Rahmen
Passend zu diesem besonderen Anlass haben wir unsere räumlichen Gegebenheiten in diesem Jahr etwas erweitert. Die Vorträge fanden im Rangfoyer des Deutschen Theaters einen festlichen Rahmen und wurden zeitgleich auf einem Monitor nach draußen auf den Theaterplatz gestreamt. So konnten wir erstmals mehr als 250 Gäste begrüßen, eine großartige Basis für viele interessante Gespräche im Anschluss an unsere Vorträge. Bei überwiegend schönem Sommerwetter, störten auch ein paar Regenschauer nicht das Flair in diesem wunderbaren Ambiente.
Das Programm im Rangfoyer
Ebenfalls passend zu unserem Firmenjubiläum orientierte sich das Programm im Rangfoyer an den vier Buchstaben des Firmennamens – Informationen, Menschen, Technik und Bewegung. Jeder dieser Begriffe stand für einen Vortrag und zugleich für eine Perspektive auf die Frage, wie Verwaltung und Organisationen heute handlungsfähig bleiben und die Zukunft aktiv gestalten können.
I wie Informationen
Nach Grußworten von Johannes Leppin, Geschäftsführender Direktor im Deutschen Theater Berlin, und Henri Schmidt, Mitglied des Deutschen Bundestages und im Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung, machte unser Kollege Fabian Hellwig den Auftakt mit dem Themenfeld Informationen. Unter dem Titel „Vom Datenfriedhof zu wirkungsorientierten Entscheidungen“ nahm er die Teilnehmenden mit auf eine Reise durch die Herausforderungen moderner Steuerung. Aus seiner Erfahrung in Verwaltung und Beratung berichtete er von den Chancen einer wirkungsorientierten Steuerung und davon, wie aus Daten echte Entscheidungsgrundlagen werden können. Sein Vortrag machte deutlich: Informationen entfalten ihren Wert erst dann, wenn sie systematisch aufbereitet und zielorientiert genutzt werden.
M wie Menschen
Mit dem Buchstaben M wie Menschen rückte anschließend ein Faktor in den Mittelpunkt, der oft entscheidender ist als jede Strategie oder Technologie: Vertrauen. Jörg Müller, ehemaliger Chef des Brandenburger Verfassungsschutzes und heute Inhaber von Trustmos, eröffnete seinen Vortrag „Führen heißt vertrauen – bevor es ernst wird“ mit einem eindrucksvollen Praxisbeispiel und zog das Publikum damit sofort in seinen Bann. Er sprach über Vertrauen als Grundlage wirksamer Führung und als unverzichtbare Ressource für Organisationen. Besonders nachdenklich stimmte die Frage, mit der er die Teilnehmenden in die Pause entließ: „Wer in Ihrer Organisation sagt Ihnen, was Sie nicht hören wollen?“
T wie Technik
Nach der Pause stand Technik im Fokus. Mit Dr. Maria Borelli, Vorständin des ITDZ Berlin, war eine Referentin zu Gast, die die digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung aus erster Hand erlebt und gestaltet. In ihrem Vortrag „Das unsichtbare Fundament: Wie digitale Infrastruktur die Handlungsfähigkeit der Verwaltung sichert“ zeigte sie, dass erfolgreiche Digitalisierung weit mehr ist als die Einführung neuer Anwendungen. Standardisierung und Zentralisierung, digitale Resilienz sowie digitale Souveränität bildeten die zentralen Leitgedanken ihres Beitrags. Ihr Vortrag machte greifbar, wie entscheidend belastbare digitale Infrastrukturen für eine moderne und leistungsfähige Verwaltung sind.
B wie Bewegung
Mit Rainer Ullrich, einem langjährigen Wegbegleiter der IMTB-Firmengründer Henning Böske, Bastian Herrmann und Ralph Naumann schloss sich ein Kreis, der Vergangenheit und Zukunft verband. Sein Vortrag richtete den Blick auf die gesellschaftliche Dimension staatlichen Handelns. Er zeigte auf, warum eine funktionierende Verwaltung längst zu einer Demokratiefrage geworden ist und weshalb Behördenversagen das Vertrauen in demokratische Institutionen gefährden kann. Damit griff er einen Gedanken auf, der sich wie ein roter Faden durch den Tag zog: Veränderung ist kein Selbstzweck, sondern Voraussetzung für Handlungsfähigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Moderation und Musik
Zwischen den Vorträgen sorgte Nadja Morgner mit ihrer souveränen Moderation für einen gelungenen Rahmen und führte die Teilnehmenden charmant und sicher durch das Programm. Für einen besonderen Akzent sorgte zudem Carsten Jenß, der nicht nur Experte für Input-Management ist, sondern mit seinem Klavierspiel dem Sommerforum auch musikalisch eine besondere Note verlieh.
Bis zum nächsten Mal
So bleibt das IMTB-Sommerforum 2026 als ein Tag in Erinnerung, der zeigte, dass Zukunft nicht allein durch Krisenbewältigung entsteht, sondern durch den Mut, neue Perspektiven einzunehmen, Vertrauen aufzubauen und Veränderungen aktiv zu gestalten. Ganz im Sinne des Mottos: Zeit, dass sich was dreht.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit allen Akteuren und Gästen beim IMTB-Sommerforum 2027!
All
Das IMTB Team vor Ort
Das IMTB Team vor Ort
Der Saal wartet
Der Saal wartet
Johannes Leppin, Geschäftsführender Direktor des Deutschen Theaters
Johannes Leppin, Geschäftsführender Direktor des Deutschen Theaters
Nadja Morgner und Fabian Hellwig, IMTB
Nadja Morgner und Fabian Hellwig, IMTB
Jörg Müller, ehemaliger Chef des Brandenburger Verfassungsschutzes und Inhaber von Trustmos
Jörg Müller, ehemaliger Chef des Brandenburger Verfassungsschutzes und Inhaber von Trustmos
Der volle Saal
Das volle Rang Foyer
Dr. Maria Borelli, Vorständin des ITDZ Berlin
Dr. Maria Borelli, Vorständin des ITDZ Berlin
Rainer Ullrich, Geschäftsführer Public Consulting Rainer Ullrich GmbH
Rainer Ullrich, Geschäftsführer Public Consulting Rainer Ullrich GmbH
Die Gründer der IMTB, Bastian Herrmann, Ralph Naumann, Henning Böske
Die Gründer der IMTB, Bastian Herrmann, Ralph Naumann, Henning Böske
Bastian Herrmann, Jan Wilkens, Ralph Naumann, Henning Böske, Rainer Clemens, Olaf Volz
Bastian Herrmann, Jan Wilkens, Ralph Naumann, Henning Böske, Rainer Clemens, Olaf Volz
Nach E wie Engagement folgt in unserem „A bis Z“-Countdown zum 20. Firmengeburtstag heute ein Einblick in die Vielfalt der im Zusammenhang mit D wie Digitalisierung zu bearbeitenden fachlichen Themen: F wie Fachthemen.
Wer denkt, dass es bei Digitalisierungsprojekten „einfach nur“ darum geht, aus Papier digitale Daten zu machen, ist auf dem Holzweg. In unseren Projekten geht es deutlich komplexer zu; eher wie bei einem Uhrwerk. Viele Mechanismen arbeiten gleichzeitig, greifen ineinander und entfalten Ihre Wirkung im Zusammenspiel. Ein erfolgreiches Digitalisierungsprojekt erfordert viele fachliche, methodische und soziale Kompetenzen.
Um erfolgreich zu digitalisieren ist es nicht selten notwendig Aufgaben, Prozesse und die Arbeitsorganisation unserer Kundinnen und Kunden zu analysieren, sichtbar zu machen, zu optimieren und dann am Ende passgenau digital zu unterstützen. Rund um diese Fragestellungen sind wir als IMTB auch fachlich aufgestellt. Unsere Kolleginnen und Kollegen bringen oft Fähigkeiten und Kompetenzen in verschiedenen Themen unseres Leistungsportfolios mit und entwickeln sich beständig weiter, in den Projekten und mit gezielten Weiterbildungen.
In diesem Themenspektrum geht es z. B. um Einbindung von KI, E-Akte bzw. DMS, Digitale Archivierung, Input- und Outputmanagement, Low Code, Business Intelligence, Online-Portale, Informationssicherheit und Fragen rund um den Datenschutz.
Unsere Kolleginnen und Kollegen mit einem organisationsbezogenen Schwerpunkt sind beispielsweise Spezialistinnen und Spezialisten für Prozessmanagement, Strategieentwicklung, Organisationsentwicklung oder auch New Work.
Darüber hinaus unterstützen wir unsere Kunden auch mit fachlichem und vergaberechtlichem Knowhow, wenn der Moment gekommen ist, Technik oder Dienstleistungen zu beschaffen. Unsere strategische und operative Ausschreibungsunterstützung beinhaltet die Planung und Vorbereitung sowie Begleitung komplexer nationaler sowie europäischer Vergabeverfahren.
Und da Projekte aus unserer Sicht nur dann erfolgreich sind, wenn es gelingt, sie im vorgesehenen Zeit-, Qualitäts- und Kostenrahmen durchzuführen und wenn das Projektergebnis geeignet ist, einen Mehrwert für die Menschen in der Organisation zu erschaffen, legen wir großen Wert auf Projektmanagement, Risikobewertung sowie Akzeptanz- und Veränderungsmanagement. Wir gestalten analoge und digitale Medien und digitale Lerneinheiten.
Von dieser Vielfalt lebt unser Arbeitsalltag. Aber wie greifen die Mechanismen denn nun so ineinander, dass das „Uhrwerk“ auch zuverlässig läuft?
Dies geschieht insbesondere durch immer wieder neue Zusammensetzungen unserer Projektteams, bei denen wir darauf achten, unterschiedliche Erfahrungswerte sowie verschiedene fachliche und methodische Kompetenzen zu vereinen.
Eine wichtige Rolle dafür, dass wir bei all der Themenvielfalt immer fachlich und methodisch aktuell bleiben, spielen außerdem unsere Fachthemenmanagerinnen und -manager (FTM) mit ihrer mehrjährigen Projekterfahrung. Selbstverantwortlich oder mit von ihnen geleiteten Fachteams treiben sie ihren jeweiligen Themenbereich voran, entwickeln Beratungsansätze und -standards, sind für Fachfragen der Kolleginnen und Kollegen erreichbar und organisieren darüber hinaus die Wissensdokumentation und -weitergabe. Sie sind nicht nur auf ihrem Fachgebiet Expertinnen und Experten, sondern auch darin, Wissen kompetent weiterzugeben. Das Schöne ist: wir alle profitieren von ihrer Arbeit, da sie uns mit ihrem Expertenwissen auf verschiedensten Ebenen bereichern.