Vom Archäologiestudium zur Organisations- und IT-Beraterin bei der IMTB

Vom Archäologiestudium zur Organisations- und IT-Beraterin bei der IMTB

Im Gespräch mit unserer Kollegin Marija (Megi) Pavic

Megi, wie bist Du zur IMTB gekommen?
Ich bin zufällig zur IMTB gekommen. Fachlich habe ich einen anderen Hintergrund: studiert habe ich nämlich Klassische Archäologie. Der Kontakt zur IMTB kam das erste Mal Ende 2014 über ein Familienmitglied zustande. Damals habe ich für das Unternehmen ein paar Monate in einem Projekt beim Landesverwaltungsamt in Berlin mitarbeiten dürfen. Zusammen mit anderen Studentinnen und Studenten habe ich dort die Zweitbücher inventarisiert. Im Zuge dieses Projekts hat die IMTB schon einen sehr positiven Eindruck bei mir hinterlassen, sodass ich einige Zeit später gerne das Stellenangebot als Werkstudentin im Office Management angenommen habe, als die IMTB erneut auf mich zukam.

Megi im Büro

Was hast Du bei der IMTB als Werkstudentin alles gemacht?
Zu Beginn meiner Werkstudententätigkeit bei der IMTB lag der Fokus in der Büroorganisation: Ich habe Gäste bei uns im Büro empfangen, mich um die Beschaffung von Büromaterial gekümmert, bei der Vorbereitung von Events unterstützt sowie die Eingangspost bearbeitet. Manchmal baten mich Kolleginnen und Kollegen um Unterstützung in den Projekten. Dann habe ich Rechercheaufgaben übernommen, Dokumente qualitätsgesichert oder Präsentationen erstellt.

Die Schwerpunkte meiner Arbeit haben sich allerdings im Laufe der Zeit stark verändert: Ich wurde in den Projekten als festes Mitglied stärker involviert und während der Elternzeit der Kollegin, die zuständig für das Recruiting war, habe ich zudem die Aufgaben der Personalgewinnung übernommen. Inzwischen arbeite ich als Beraterin für den öffentlichen Sektor bei der IMTB – intern habe ich meine Rolle im Recruiting beibehalten und teile mir die Aufgaben mit meiner Kollegin. Mein Arbeitsalltag ist daher sehr abwechslungsreich und ich lerne immer wieder Neues!

Megi und Tine

Wieso hast Du Dich entschieden auch nach dem Studium bei der IMTB zu bleiben?
Da ich schon während meiner Werkstudententätigkeit verschiedene Projekte kennenlernen konnte, habe ich festgestellt, dass mir die Organisations- und IT-Beratung der öffentlichen Verwaltung sehr viel Spaß macht. Digitalisierung ist ein wichtiges Thema und ich möchte den digitalen Wandel der Behörden mitgestalten.

Ausschlaggebend war für mich jedoch das Arbeitsklima, das die IMTB bietet: Wir verstehen uns als ein großes Team und wir arbeiten miteinander – nie gegeneinander! Dabei ist das große Vertrauen hervorzuheben, dass allen Mitarbeitenden von der Geschäftsführung entgegengebracht wird. Eigenverantwortung und eine individuelle fachliche Weiterentwicklung werden auf diese Weise gefördert.

Vielen Dank, liebe Megi, für dieses Gespräch. Schön, dass Du jetzt als Junior-Beraterin bei uns bist.

 

Teamstaffel 2023

Teamstaffel 2023

Wie es inzwischen bei uns schon seit 15 Jahren gute Tradition ist, nahm die IMTB auch in diesem Jahr an der mittlerweile 22. Ausgabe der „Berliner Wasserbetriebe 5×5 Kilometer Team-Staffel 2023“ teil. Wie bereits in den Vorjahren stellten sich zehn Kolleginnen und Kollegen der sportlichen Herausforderung. Damit  waren wir mit zwei Staffeln am Start. Sogar beim Kinderlauf waren wir in diesem Jahr mit einer Teilnehmerin vertreten.

Mit unseren laufbegeisterten Kolleginnen und Kollegen gehörten wir zu insgesamt 5.170 Staffeln, die über drei Tage verteilt starteten und insgesamt eine Strecke von 129.250 Kilometern zurücklegten, mehr als dreimal entlang des Äquators um die Erde. Fünfzig Kilometer haben unsere Läuferinnen und Läufer beigesteuert, immerhin einmal BER und zurück.

Für diese Anstrengung wurden sowohl unsere Läuferinnen und Läufer als auch alle Schlachtenbummlerinnen und Schlachtenbummler am Abend bei einer kleinen Party vom Chef mit Speis und Trank verwöhnt.

Unter dem Motto „Wer laufend denkt, bewegt sich“ unterstützte die IMTB die „Berliner Wasserbetriebe 5×5 Kilometer Team-Staffel 2023“ auch als Sponsor.

Teil des Teams werden

Teil des Teams werden

Team Orga oder Team Technik? Hier kann man beides sein.

Wir suchen wieder aufgeschlossene, neugierige und kundenorientierte Menschen für die Beratung im Öffentlichen Sektor. Egal ob Du schon Berufserfahrung mitbringst, gerade erst in den Beruf einsteigst oder erste praktische Erfahrungen während des Studiums sammeln möchtest, bewirb Dich jetzt bei uns. Werde Teil unseres vielfältigen Teams.

Was Du zu unseren ausgeschriebenen Stellen wissen musst, findest Du hier.

IMTB@work oder: „Was wir eigentlich den ganzen Tag so machen“

IMTB@work oder: „Was wir eigentlich den ganzen Tag so machen“

IMTB@work oder: „Was wir eigentlich den ganzen Tag so machen“

Im Rahmen unserer Serie „IMTB@work“ haben wir bereits vorgestellt, wie wir Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen erstellen, den Posteingang einer Organisation digitalisieren und Personalbedarfe ermitteln. Der heutige vierte Teil beschreibt das Prozessmanagement im öffentlichen Sektor. Viel Spaß beim Lesen!

Prozessmanagement

Um Prozessmanagement kommen wir in unserem Arbeitsalltag selten herum: Identifizieren, Optimieren, Dokumentieren und Gestalten von Abläufen einer Organisation sind Bestandteil vieler IMTB-Projekte. Die Digitalisierung der Verwaltung hat dem Prozessmanagement einen zentralen Stellenwert eingebracht. Denn vor dem Digitalisieren kommt das Optimieren: Bevor Arbeitsschritte des Verwaltungshandelns digitalisiert werden können, müssen die zugrundeliegenden Prozesse (Ablauforganisation) aufgenommen, überprüft und angepasst werden.

Ausgehend vom derzeitigen Zustand – welcher oftmals nicht offensichtlich und einheitlich ist – denken wir Prozesse neu. Wir bringen involvierte Akteurinnen und Akteure an einen Tisch und lassen uns von Fragen leiten, wie zum Beispiel: Gibt es redundante Prozessschritte, die wegfallen können? Welche Best Practices kennen wir bereits, die einheitlich umgesetzt werden können? Bestehen Möglichkeiten zur Digitalisierung? Wie sollen Schnittstellen zwischen Systemen oder Organisationen gestaltet werden? Können Medienbrüche eliminiert werden? Dabei behalten wir alle Perspektiven im Blick: die der Kundinnen und Kunden ebenso wie der Mitarbeitenden.

Unsere Rolle als Prozessmanagerinnen und -manager besteht darin, Fragen zu stellen, Arbeitsschritte sichtbar zu machen, für Konsens zu sorgen, Verbesserungspotenziale und Zusammenhänge zu erkennen. Denn die Außenperspektive ermöglicht es uns, losgelöst von vorhandenen Strukturen und gelebtem Alltag zu denken.

Die Visualisierung ist bei uns Prozessmanagerinnen und -managern das Hilfsmittel der Wahl. Egal ob mit spezieller Software wie Adonis (wie u.a. das Land Berlin sie verwendet) oder Camunda oder ganz einfach als Flussdiagramm in Powerpoint, das Modellieren von Prozessen macht sichtbar, was gut funktioniert und was nicht. Dabei orientieren wir uns am BPMN 2.0-Standard (Business Process Model and Notation), der dabei hilft, eine einheitliche visuelle Sprache zu schaffen und komplexe Zusammenhänge grafisch darzustellen. Am Ende steht dann der Soll-Prozess – im Ideal ein Ablauf mit möglichst vielen Automatisierungen, hohem Standardisierungsgrad und ohne Redundanzen, der in einem Ergebnis von hoher Qualität mündet.

 

 

IMTB unterstützt das BMJ bei der Digitalisierung der Verkündung im Bundesgesetzblatt

IMTB unterstützt das BMJ bei der Digitalisierung der Verkündung im Bundesgesetzblatt

Ein Beitrag von Moritz von Tschirnhaus

Elektronisches Bundesgesetzblatt

Während heute bereits in zahlreichen europäischen Staaten, in einigen Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland sowie auf Ebene der Europäischen Union die amtliche elektronische Verkündung von Gesetzen und Rechtsverordnungen praktiziert wird, erfolgte bis zum 31.12.2022 die amtliche Verkündung von Gesetzen und Rechtsverordnungen auf Bundesebene im gedruckten Bundesgesetzblatt (BGBl.).

Seit dem 01.01.2023 ersetzt das elektronische BGBl. die gedruckte Fassung und ist das alleinige Verkündungsorgan der Bundesrepublik Deutschland für Gesetze und Rechtsverordnungen. Des Weiteren ist das BGBl. auch Bekanntmachungsorgan des Bundes in Fällen, in denen amtliche Bekanntmachungen im Bundesgesetzblatt gesetzlich vorgeschrieben sind. Die amtliche elektronische Veröffentlichung erfolgt auf der Verkündungsplattform des Bundes (www.recht.bund.de).

Grundlage für die Umstellung auf die elektronische Verkündung des BGBl. war eine Änderung des Artikels 82 Absatz 1 Grundgesetz sowie ein Gesetz zur Modernisierung des Verkündungs- und Bekanntmachungswesens (insbesondere eine Neufassung des Verkündungs- und Bekanntmachungsgesetzes – VkBkmG).

Digitalisierung der Prozesse und Reorganisation

Ein Team der IMTB unterstützt das Bundesministerium der Justiz (BMJ) bei der Digitalisierung und Reorganisation zur Modernisierung des Ausfertigungs- und Verkündungsprozesses.

Im Zeitraum 2017 – 2019 erfolgte die Erhebung, Modellierung und Analyse des seinerzeitigen Prozesses. In diesem Rahmen wurde die Erstellung einer Soll-Konzeption durchgeführt, welche den zur Digitalisierung umzusetzenden Soll-Prozess und die fachlichen Anforderungen an eine erforderliche IT-Lösung beschreibt.

Ab 2020 erfolgte, unter Leitung des BMJ und mit fachlicher Unterstützung des Bundesamts für Justiz (BfJ) sowie der IMTB, die technische Konzeption und Realisierung der Verkündungsplattform durch die Firma Materna. Die Umsetzung der Verkündungsplattform wurde auf Basis des Government Site Builders (GSB), der Content-Management-Lösung für die deutsche Bundesverwaltung, realisiert.

Im weiteren Verlauf des Projektes berät die IMTB die Umsetzung einer Fachapplikation zur Realisierung eines digitalen medienbruchfreien Prozesses zur Vorbereitung, Gegenzeichnung und Ausfertigung von Gesetzen und Verordnungen. Diese Maßnahme ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der Zielsetzung zur Einführung eines medienbruchfreien Workflows für den gesamten Rechtsetzungskreislauf des Bundes.

Abgrenzung der Verkündungsplattform zum Portal Gesetze-im-Internet

Auf der Verkündungsplattform des Bundes (www.recht.bund.de) erfolgt die amtliche Verkündung im BGBl. Ergänzend zur Verkündungsplattform erfolgt durch den Bund auch eine elektronische Bereitstellung der konsolidierten Fassungen von Gesetzen und Rechtsverordnungen des Bundes im Internet. Diese werden unter www.gesetze-im-internet.de), interessierten Bürgerinnen und Bürgern durch das BMJ und BfJ zur Verfügung gestellt.