In unserem IMTB-A-Z zum 20jährigen Firmenjubiläum sind wir mittlerweile beim Buchstaben D angelangt. Und was liegt näher, wenn man über die IMTB spricht, als D wie Digitalisierung?
Bereits seit 20 Jahren begleiten wir die Digitalisierung im öffentlichen Sektor und dennoch ist und bleibt die digitale Transformation eines der bedeutendsten Zukunftsthemen des Landes. Egal, ob interne Prozesse digitalisiert, Ablagesysteme ordnungsgemäß und revisionssicher digital gestaltet, die digitale Langzeitspeicherung von Daten ermöglicht oder Verwaltungsleistungen für Bürgerinnen und Bürger oder Unternehmen online verfügbar gemacht werden, wir unterstützen unsere Kunden auf dem Weg „von analog zu digital“.
Bei der digitalen Transformation zu unterstützen, heißt dabei nicht einfach, IT-Wissen zu Kunden zu tragen, sondern eine Verknüpfung von Menschen, Organisation und Technik herzustellen, manchmal also eine Art Übersetzungsdienstleistung zu vollbringen. Dafür sind sowohl das technische als auch organisatorisches Know-how sowie viel Empathie und Sozial- und Methodenkompetenz vonnöten.
Methodisch hat sich über die Jahre unser selbst entwickelter Beratungsansatz, die „Erweiterte Soziotechnische System-Analyse (ESSA)“ bewährt. Mit ihr begleiten wir unsere Kunden aus Bund, Ländern, Kommunen und NPOs erfolgreich auf dem nicht immer einfachen Weg der digitalen Transformation. Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Beschäftigten mit ihren Arbeitsprozessen und dem Wirkungszusammenhang zwischen Informationen, Menschen und Technik. Denn es geht nicht nur darum, gesetzliche Anforderungen zu erfüllen und IT-Systeme einzuführen, sondern um Lösungen, die für Menschen konzipiert werden, Lösungen mit denen Menschen gerne arbeiten, Lösungen, die Bürger sicher und gerne nutzen.
Es ist unmöglich, Projekte und Erfolge herauszuheben, aber einer der größten Erfolge ist sicherlich, dass wir immer wieder von unseren Kunden unter die beliebtesten eGovernment-Beratungshäuser des Landes gewählt worden sind.
Wir sind stolz darauf, mit einer Ausnahme alle Verfassungsorgane der Bundesrepublik und viele weitere Bundesbehörden bei der Einführung der E-Akte Bund begleitet zu haben. Wir durften viele Bundesländer bei der Einführung der E-Akte unterstützen, so zum Beispiel Sachsen, Thüringen, Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Berlin und auch im kommunalen Bereich waren wir in Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, dem Saarland und vielen weiteren Bundesländern erfolgreich. Außerdem haben wir Stiftungen, wie die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Heinrich-Böll-Stiftung beraten.
Das Land Brandenburg durften wir darüber hinaus bereits 2009 als erstes Bundesland überhaupt dabei unterstützen, die elektronische Ausfertigung und Verkündung von Rechtsnormen umzusetzen. Brandenburg war damit das erste und lange Zeit einzige Bundesland, welches den gesamten Prozess von der Vorbereitung der elektronischen Ausfertigung bis zur elektronischen Verkündung des Gesetz- und Verordnungsblatts innerhalb eines medienbruchfreien digitalen Prozesses umgesetzt hat.
Wir haben an Fachpublikationen mitgewirkt und das erste Prozessmanagement-Handbuch der öffentlichen Verwaltung Deutschlands mit erarbeitet. Aber auch beim DOMEA-Konzept und am Organisationskonzept elektronische Verwaltungsarbeit waren wir beteiligt.
In der schönen, neuen, digitalen Zukunftswelt haben wir – wie sollte es anders sein – Expertise beim Thema KI aufgebaut und bereichern unsere Projekte an passender Stelle mit Ideen und Umsetzungen, die das Arbeiten von Menschen effektiver und zugleich angenehmer gestalten. Das Thema KI ist sicher das derzeit alles beherrschende, wenn es um Digitalisierung geht, und es ist wichtig, alle Potenziale, die sich hier bieten auszuschöpfen, denn Informationen, Menschen und Technik bleiben auch in Zukunft in Bewegung.




