von Ute | 20. Aug. J | IMTB Insight
Ein Beitrag von unserer Werkstudentin Tessa
Es ist für Außenstehende wahrscheinlich manchmal gar nicht so einfach zu durchschauen, welche Leistungen wir als IMTB anbieten und wer wofür verantwortlich ist. Da kommen schnell mal Fragezeichen auf: dabei muss man sich nur zu helfen wissen.
Unsere Leistungen von A-Z
Auf unserer Website gibt es nicht nur das IMTB-20-A-Z, sondern wir haben auch eine A-Z Liste erstellt, die fast alle unserer Leistungen umfasst. Offenbar haben wir ein Faible für solche Listen! Natürlich haben wir uns beim Leistungs-A-Z um Vollständigkeit bemüht, aber in der schnelllebigen digitalen Gegenwart und bei dem Fortbildungseifer unserer Kolleginnen und Kollegen kommen quasi wöchentlich neue Angebote für unsere Kundinnen und Kunden hinzu. Von A wie „Aktenplan“, über K wie „Künstliche Intelligenz“ (logisch!) und „M wie Medien“ bis Z wie „Zielvereinbarungen“ findet man folgerichtig eine ganze Menge an Leistungen, die unsere Arbeit bei der IMTB abbilden. Zusammenfassen lassen sich all diese Leistungen am ehesten unter unseren vier Hauptschwerpunkten: Digitalisierung & KI, Organisationsberatung, Vergabebereitung und Projektbegleitung.
Intern: Unsere Skill-Matrix
So weit so gut, aber wer kümmert sich bei der IMTB um welches Thema? Die meisten von uns sind Generalistinnen und Generalisten, aber darüber hinaus haben wir alle unsere Stärken und persönlichen Präferenzen und achten auch als Firma darauf, dass unsere Kolleginnen und Kollegen dementsprechend in Kundenprojekten aufgehen können, zum eigenen und natürlich auch zum Wohl unserer Kundinnen und Kunden. Bei der Vielzahl an Themen ist es gar nicht so einfach, diesbezüglich immer Up-To-Date zu bleiben. Daher haben wir eine interne Skill-Matrix erstellt, die uns einen perfekten Überblick darüber verschafft, wer in welchem Thema besondere Qualifikationen oder Projekterfahrungen hat. Auf diese Weise findet man schnell die richtige Ansprechperson im Rahmen des Projektstaffings oder wenn man bei einem Thema inhaltlich Unterstützung benötigt. Darüber hinaus dient die Skill-Matrix aber auch als Personalentwicklungsinstrument, weshalb sie vor unseren jährlich stattfindenden Personalgesprächen angepasst wird.
Projekte und Leistungen
Da unser Portfolio sehr breit aufgestellt ist, versuchen wir auch regelmäßig, die Themen und unsere Projektarbeit aktuell nach außen zu tragen. Erst kürzlich haben wir im Blog darüber berichtet, wie man KI-Lösungen für die öffentliche Verwaltung bauen kann und über ein Projekt, bei welchem unsere KuK bei der Erstellung der App KleanBerlin unterstützt haben, welche zur Qualitätsverbesserung der Schulreinigung programmiert wurde. Zusammen mit dem Sächsischen Staatsministerium haben wir außerdem unter dem Titel „Talking Rechtsstaat“ gemeinsam Formatsteckbriefe entwickelt, die einen Rahmen für die Durchführung von Veranstaltungen für größere Gruppen oder auch personenzentrierte Bildungs- und Austauschformate schaffen.
Ein Beispiel aus der Beratungspraxis
Unser Kollege Patrick erzählt uns, wie seine Arbeit aussieht und wie verschiedenste Leistungen oft in ein und demselben Projekt erbracht werden: „Am meisten beschäftigte ich mich bei der IMTB mit Fachverfahren und E-Akte-Systemen. Am Anfang steht dabei ganz oft das Anforderungsmanagement, wobei gemeinsam mit den fachlich Verantwortlichen definiert wird, was die Behörde eigentlich für eine Digitalisierung braucht. Daraus entstehen dann Vergabeunterlagen, mit denen passende Systeme ausgeschrieben werden. Dabei begleiten wir die Vergabe bis zur Entscheidung. Nach Zuschlagserteilung oder Entscheidung für die Änderung eines bestehenden Systems helfe ich dabei, die Anforderungen in der Praxis umzusetzen. Ein zentraler Bestandteil sind dabei die Erstellung von Konzepten – z. B. Test-, Fach-, Berechtigungs-, Schnittstellen- oder Protokollierungskonzepte. Die Umsetzung der Inhalte aus den Konzepten begleiten wir dabei fortlaufend auch. Ein weiterer wichtiger Teil ist die Archivierung mit der Frage, was dauerhaft aufbewahrt werden muss, was ausgesondert werden kann, und wie wir sicherstellen, dass wichtige Unterlagen auch in vielen Jahren noch lesbar sind. Kurz gesagt: Ich begleite den kompletten Weg einer Akte – von der Idee über die Beschaffung und Einführung bis zur dauerhaften Aufbewahrung.“
Das Qualitätsversprechen
Es ist unschwer zu erkennen, wie vielseitig die Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen ist. Doch egal, um welche Leistungen es dabei geht: Qualität erreichen wir durch Begeisterung an der Professionalität und der Erfolg unseres Handelns bestimmt sich allein durch die Zufriedenheit unserer Kunden.
von Ute | 6. Aug. J | IMTB Insight
Nachdem wir zuletzt unter J wie Joschi unseren Bürohund vorgestellt haben, geht es in unserem A-Z anlässlich des 20jähren Firmenjubiläums weiter mit K wie kununu, KuK, Karrierechancen.
Herz und Seele unseres Beratungsunternehmens und unserer Projekte sind die Menschen, die tagtäglich mit Leidenschaft, Fachwissen und Engagement die Digitalisierung in Deutschland voranbringen.
Wir legen großen Wert darauf, dass sich unsere KuK, also unsere Kolleginnen und Kollegen, wohlfühlen und ihrer Arbeit mit Freude nachgehen. Dafür bieten wir diverse Benefits, wie Massagen, gesunde Snacks, Teamaktivitäten und mobiles Arbeiten. Gleichzeitig gibt es einen Aspekt, den wir besonders hervorheben: die Karrierechancen bei der IMTB.
Was zunächst wie ein typischer Begriff aus der Corporate-Welt klingt, wird bei uns auf vielfältige Weise gelebt. Wir möchten unseren KuK die Möglichkeit geben, sich fortlaufend weiterzuentwickeln und ihren Neigungen entsprechend voranzukommen. Wir sind sicher, dass Menschen dann ihr volles Potenzial entfalten können, wenn sie die Möglichkeit haben, sich auszuprobieren und an ihren Aufgaben zu wachsen.
Das beginnt bereits bei unseren Praktikantinnen und Praktikanten: Sie haben die Chance, aktiv bei Projekten mitzuwirken und erste Einblicke in die Arbeit eines Beratungshauses zu gewinnen. Nicht selten bleiben sie nach Praktikumsende bei uns und steigen als Werkstudierende ein.
Aktuell beschäftigen wir sechs Werkstudis aus ganz unterschiedlichen Studiengängen. Sie wirken in den verschiedensten Themenbereichen mit und sammeln gleichzeitig wertvolle Erfahrungen, die ihnen einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben ermöglichen.
Einige unserer KuK haben ihre Laufbahn bei der IMTB ebenfalls als Werkstudierende begonnen und arbeiten heute als Beraterinnen und Berater. Doch damit ist der Karriereweg noch längst nicht zu Ende: Mit wachsender Erfahrung und durch absolvierte Schulungen können unsere KuK Seniorberaterinnen und -beratern werden. Langfristig besteht die Möglichkeit Projekt-, Team– oder Fachthemenmanagerinnen und -manager zu werden.
Auch abseits vom Projektgeschehen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich bei internen Themen einzubringen, wie zum Beispiel beim Qualitätsmanagement, bei der externen Kommunikation oder im Datenschutz. Unsere Kolleginnen und Kollegen können Verantwortung übernehmen, neue Kompetenzen aufbauen und die Weiterentwicklung des Unternehmens aktiv mitgestalten. So stellen wir sicher, dass jede Person im Unternehmen ihren Platz findet und ihre Stärken bestmöglich einbringen kann.
Besonders freut uns, dass unser Engagement nicht nur intern wahrgenommen wird. Bereits zum fünften Mal in Folge wurden wir auf kununu als Top Company ausgezeichnet; ein Siegel, das für sich spricht und auf das wir sehr stolz sind. Denn hinter dieser Auszeichnung stehen die Stimmen unserer Mitarbeitenden. Einige unserer Kolleginnen und Kollegen teilen dort auch ihre positiven Erfahrungen mit der IMTB:
„Sich beruflich weiterentwickeln UND Familie aktiv leben – mit der IMTB geht beides!“
„Ich arbeite gern bei der IMTB, weil wir als Team super funktionieren. Außerdem kann ich eigenständig und lösungsorientiert arbeiten und bekomme das dafür notwendige Vertrauen.“
Unser Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen sich fachlich entfalten und Verantwortung übernehmen können, einen Ort, an dem sie gerne zusammenarbeiten. Dass uns das gelingt, verdanken wir unseren Kolleginnen und Kollegen, welche die IMTB mit ihrer Persönlichkeit, ihrem Wissen(sdurst) und ihrem Engagement prägen.
von Ute | 1. Aug. J | IMTB Insight
Kennt Ihr schon den Feel-Good-Manager der IMTB? Er ist im ganzen Unternehmen bekannt, obwohl er noch gar nicht so lange dabei ist. Aber mit seiner lieben Art hat er von Beginn an die Herzen des gesamten Teams erobert.
Die Rede ist natürlich von mir:
Ich bin Joschi und der (relativ) neue Bürohund der IMTB. Ehrlich gesagt, hätte ich nicht gedacht, meine Heimat Rumänien zu verlassen und irgendwann mal in einem Beratungsunternehmen in Berlin zu arbeiten. Das Leben geht manchmal komische Wege, aber ich glaube, mein Frauchen Luisa ist echt zufrieden mit der Situation. Sie arbeitet übrigens auch bei der IMTB und ich erinnere sie gern daran, zwischendurch durchzuatmen und sich vom Stress zu befreien. Und das kann sie definitiv am besten, wenn sie mit mir spielt!
Mit meinen 4 Jahren bin ich zwar kein Jungspund mehr, aber fit wie eh und je. Ich flitze gern mal durch die Büroräume und gehe dabei meiner Arbeit als Feel-Good-Manager äußerst gewissenhaft nach. Dazu gehört es auch, bei den Kolleginnen und Kollegen vorbeizuschauen und mich streicheln zu lassen!
Wenn die Büroarbeit etwas zu turbulent wird, ruhe ich mich gern auf meiner Decke oder im Körbchen aus, um Kräfte zu sammeln. Meistens habe ich auch mein Plüschtier dabei. Solche Phasen sind wichtig. Ein Feel-Good-Manager braucht nämlich viel Ausdauer und Energie. Wenn ich dann noch Leckerlis bekomme, geht es schnell wieder für mich weiter. Denn was würden die anderen nur ohne mich machen?
Eine Sache möchte ich festhalten: Ich mag Regen überhaupt nicht! Dann bleib ich lieber zu Hause und hoffe darauf, dass meine Mitarbeitenden … äh, Kolleginnen und Kollegen auch ohne mich zurechtkommen.
von Ute | 7. Juli J | Entwicklung, Projektmanagement, Softwareentwicklung
Ein Fachbeitrag von Jonatas Furtado do Amaral
Über KI in der Verwaltung wird viel geredet: Strategiepapiere, Reifegradmodelle, das nächste Leuchtturmprojekt. Was dabei oft fehlt, ist eine ehrliche Antwort auf die Frage, wie aus einer Idee eine Anwendung wird, die eine Sachbearbeiterin oder ein Sachbearbeiter morgens wirklich öffnet und benutzt. Genau da setzen wir an. Dieser Beitrag beschreibt kein einzelnes Produkt, sondern unsere Arbeitsweise und warum sie für Behörden funktioniert, wo klassische IT-Projekte oft ins Stocken geraten.
Beraterinnen und Berater, die auch entwickeln
Die meisten IT-Projekte in der Verwaltung scheitern nicht an der Technik. Sie scheitern an den Übergaben. Der Fachbereich beschreibt, was er braucht. Das Anforderungsmanagement gießt das in ein Lastenheft. Die Entwicklung baut etwas, das dem Lastenheft entspricht, aber nicht dem, was der Fachbereich eigentlich meinte. Bis das auffällt, sind Monate vergangen.
Wir gehen einen anderen Weg. Bei uns ist derselbe Mensch fachlicher Experte, Prozessversteher und Entwickler. Wer mit dem Archiv über Aussonderung spricht, schreibt anschließend selbst den Code, der die Aussonderung unterstützt. Zwischen dem Verstehen eines Problems und dem ersten lauffähigen Prototyp liegt keine Kette von Übersetzungen mehr. Das ist der Kern, warum wir schnell sind.
Direkt mit den Menschen, die mit dem Ergebnis arbeiten
Wir stimmen Anforderungen nicht über Tickets und Statusberichte ab, sondern im Gespräch mit den Fachbereichen, den Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern sowie den Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern. Wer das Problem von der Person hört, die es jeden Tag hat, baut keine Lösung für ein Problem, das es so gar nicht gibt. Und wenn der erste Entwurf danebenliegt, merken wir das in der nächsten Demo und nicht erst in der Abnahme ein halbes Jahr später.
Dazu entwickeln wir Proof-of-Concepts schnell und verbessern sie gemeinsam mit dem Kunden in kurzen Schleifen. Statt über abstrakte Funktionen zu diskutieren, klickt sich die Fachseite durch eine echte Oberfläche und sagt uns, was passt und was sie anders gemeint hatte. An solche Rückmeldungen kommt man nur, wenn es etwas zum Anfassen gibt.
Die Technik dahinter, ohne Fachjargon
Das Grundprinzip vieler unserer Anwendungen heißt Retrieval-Augmented Generation, kurz RAG. Ein Sprachmodell soll nicht aus seinem allgemeinen Training heraus antworten, sondern auf Basis der konkreten Dokumente einer Behörde. Dafür werden die Dokumente vorab in sinnvolle Abschnitte zerlegt und durchsuchbar gemacht. Stellt jemand eine Frage, sucht das System die passenden Abschnitte heraus und gibt sie dem Modell als Kontext mit. Das Modell antwortet dann belegt aus diesen Quellen, statt frei zu formulieren.
Die Sprachmodelle selbst betreiben wir, wo es sinnvoll ist, lokal auf eigener Hardware. Für eine Behörde, deren Daten das eigene Haus nicht verlassen dürfen, ist ein Modell auf dem eigenen Server oft die einzige gangbare Option.
Datenschutz ist kein Anhang, sondern Ausgangspunkt
In der Verwaltung steht der Datenschutz nicht am Ende der Checkliste, sondern am Anfang der Architekturentscheidung. Deshalb ist On-Premise-Betrieb für viele unserer Lösungen der Normalfall: Die Anwendung läuft im Rechenzentrum der Behörde oder bei einem geprüften Dienstleister, die Daten bleiben dort. Dazu gehören eine verschlüsselte Anbindung und eine Rechteprüfung gegen das führende System, die bei jeder Anfrage greift. Wer keine Leseberechtigung für eine Akte hat, bekommt sie auch über die semantische Suche nicht zu sehen.
Ein roter Faden ist außerdem unsere Open-Source-Strategie. Eine Behörde, die eine Lösung einsetzt, will nicht in die Abhängigkeit eines einzelnen Herstellers geraten. Offener Quellcode bedeutet: Der Code ist prüfbar, er ist nachnutzbar, und er lässt sich auch dann weiterbetreiben, wenn ein Dienstleister wegfällt. Für die öffentliche Hand ist das ein strategischer Wert, der durch Initiativen wie Open CoDE inzwischen auch politisch gewollt ist. Was eine Verwaltung mit Steuergeld entwickeln lässt, soll andere Verwaltungen nicht zwingen, dasselbe noch einmal zu bezahlen.
Was wir konkret gebaut haben
Unsere Lösungen decken sehr unterschiedliche Fachdomänen ab, folgen aber immer demselben Muster: ein konkretes, zeitfressendes Routineproblem, eine Lösung, die im Haus der Behörde läuft, und ein Mensch, der die Kontrolle behält. Dazu gehören
- ein KI-gestütztes Aussonderungstool für die archivische Bewertung nach dem XDOMEA-Standard,
- eine semantische Suche in elektronischen Akten,
- ein System zur Konsolidierung von Rechtsnormen,
- ein Chatbot für das Personalwesen und
- eine Protokollierung, die Meeting-Aufnahmen automatisch in strukturierte Protokolle überführt.
Über einige dieser Lösungen werden wir in kommenden Beiträgen ausführlicher berichten.
Der Mensch entscheidet. Immer.
Unser Ziel ist Entlastung. Eine Sachbearbeiterin oder ein Sachbearbeiter, die bzw. der heute Stunden damit verbringt, Dokumente zu sichten, manuell zu klassifizieren oder dieselbe Information in drei Systemen zu suchen, soll diese Zeit zurückbekommen, für die Arbeit, die ihr Urteil und ihre Erfahrung braucht. Das Prinzip dahinter heißt „Human in the Loop“: Die KI bereitet vor, sortiert und schlägt vor. Die fachliche Entscheidung trifft der Mensch.
Das ist in der Verwaltung schlicht notwendig. Für eine archivische Bewertung, einen Bescheid oder eine rechtliche Einordnung trägt eine Person die Verantwortung, und die lässt sich nicht an ein Modell delegieren. Was KI dabei leisten kann, ist trotzdem viel. Sie macht Prozesse schneller, weil Routine wegfällt. Sie hebt die Qualität, weil bei der Sichtung großer Mengen weniger durch Ermüdung übersehen wird. Und sie macht Ergebnisse nachvollziehbar, weil ein gutes System seine Antworten mit den Quellen belegt, aus denen sie stammen. Die Fachkraft bleibt verantwortlich, arbeitet aber schneller und besser vorbereitet.
Fazit
KI für die Verwaltung ist kein Versprechen auf eine ferne Zukunft. Es ist Handwerk. Es geht darum, das Problem von der richtigen Person zu hören, schnell etwas Lauffähiges zu bauen, es gemeinsam zu verbessern, die Daten dabei im Haus zu halten und den Menschen am Steuer zu belassen. Ein solches Werkzeug übernimmt nicht die Arbeit, es erleichtert sie. Wenn Sie wissen wollen, wie ein erster Prototyp für Ihren Anwendungsfall aussehen könnte, sprechen Sie uns an. Wir zeigen Ihnen lieber etwas Lauffähiges, als lange über Folien zu reden.
von Ute | 24. Juni J | Digitalisierung & KI, Fachveranstaltung
Gestern durften wir wieder Teil eines besonderen Ereignisses sein: Unser Geschäftsführer Ralph Naumann und unser KI-Experte Jonatas Furtado do Amaral waren zu Gast beim Sommerfest des Bitkom 2026. Mit rund 1.400 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung zählt es zu den wichtigsten Netzwerktreffen der Digitalbranche in Deutschland.
Digitale Transformation: Schritt für Schritt zum Fortschritt
Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst gab in seiner Rede eine klare Richtung für die zweite Jahreshälfte vor: Es gilt, vermeintliche rote Linien zu überwinden und echten Fortschritt zu ermöglichen. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass digitale Transformation kein schneller Sprint ist, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Erfolgreiche Digitalisierung entsteht nicht im großen Wurf, sondern durch viele einzelne, gut durchdachte Schritte. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die geplante Einführung der European Digital Identity Wallet (EUDI Wallet), die ab Januar 2027 neue Maßstäbe für digitale Identitäten in Europa setzen soll.
Künstliche Intelligenz als Schlüsselthema unserer Zeit
Ein besonderes Highlight des Abends war der Beitrag von Bundesministerin Karin Prien. Sie stellte die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz klar in den Mittelpunkt:
„Künstliche Intelligenz ist kein Zukunftsthema mehr. Sie ist die Voraussetzung für Wohlstand, Bildung und eine handlungsfähige Verwaltung.“
Diese Aussage bringt auf den Punkt, was viele von uns bereits täglich erleben: KI ist längst in der Gegenwart angekommen und entwickelt sich zunehmend zur unverzichtbaren Grundlage für gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritt.
Ein wichtiger Impuls der Ministerin: Statt pauschaler Verbote braucht es vor allem praxisnahe Lösungen. Es gilt, Befähigung, Schutz und gesellschaftliche Teilhabe gemeinsam zu denken und dabei Innovation nicht zu bremsen. Diese Perspektive trifft genau den Kern der aktuellen Debatte rund um Digitalisierung und KI: Wie schaffen wir einen Rahmen, der Sicherheit gibt, ohne Entwicklungen auszubremsen? Die Antwort liegt in einem ausgewogenen Zusammenspiel aus Regulierung, praktischer Umsetzbarkeit und technologischer Offenheit.
Ein starkes Symbol: Der Kompass für die Digitalisierung
Ein besonderes Bild des Abends bleibt uns dabei besonders im Gedächtnis: Als Symbol für den richtigen Kurs in der Digitalisierung erhielt die Ministerin einen Kompass.
Ein Bild, das auch uns deshalb begeistert, weil es treffend beschreibt, worauf es in der digitalen Transformation ankommt: Orientierung. Gerade in unseren KI-Projekten für die öffentliche Verwaltung geht es nicht um spektakuläre Einzellösungen oder kurzfristige Trends. Entscheidend sind vielmehr verlässliche Ansätze, die in der Praxis funktionieren und langfristig tragen.
Fazit
Das Bitkom-Sommerfest hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Verwaltung ist, um Digitalisierung gemeinsam voranzubringen.
Wir danken dem Bitkom für die inspirierende Veranstaltung und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.